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19.11.2021

Fahrradfreundlicher Arbeitgeber: Böblinger IT-Dienstleister SSC ausgezeichnet

Das Fahrrad erlebt momentan einen Boom. Auch für Arbeitgeber wird das Thema immer wichtiger. Das Böblinger IT-Unternehmen SSC-Services GmbH ist als fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Neben verschiedenen Maßnahmen bemüht sich die Firma die Mitarbeitenden zum Radeln zu motivieren.

„Wir freuen uns sehr über das Zertifikat, denn SSC war schon immer ein fahrradfreundliches Unternehmen. Dabei profitieren wir davon, dass es in unserer Belegschaft einige begeisterte Radsportler gibt, die sich einbringen und das Thema Fahrrad gemeinsam kontinuierlich weiterentwickeln“, so Volker Klingenstein, der zusammen mit Simon Klass den Bereich Mobilitätskoordination federführend betreut. Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“.

Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband, sagt: „SSC-Services fördert den Radverkehr mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt viele Vorteile: Der Arbeitgeber kann so beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten.“

Was zeichnet einen fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus?

Am Standort in Böblingen bietet SSC seinen Beschäftigten eine breite Palette an fahrradfreundlichen Maßnahmen an, um gut zur Arbeit radeln zu können – unter anderem trockene und sichere Abstellmöglichkeiten, regelmäßige Rad-Checks und eine kleine Radreparaturstation im Keller. Umkleidemöglichkeiten und Duschen werden bei einer Zertifizierung zum fahrradfreundlichen Arbeitgeber ebenfalls positiv bewertet.

Um mehr Mitarbeitende für das Radfahren zu gewinnen, organisieren manche Arbeitgeber auch regelmäßige Fahrradaktionen oder Betriebsausflüge. „Bei SSC nehmen wir jedes Jahr am Radmarathon Alb-Extrem teil. Bei Kampagnen wie Mit dem Rad zur Arbeit oder der Aktion Stadtradeln sind wir natürlich auch immer am Start“, so Matthias Stroezel, SSC-Geschäftsführer und passionierter Radsportler.

Unternehmen, die den Radverkehr systematisch fördern und sich zertifizieren lassen, profitieren auch beim Thema Gesundheit: Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, wird damit Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage – und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen aber auch zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements – denn auch die Mitarbeitermobilität ist Teil der CO2-Bilanz.

 

 

 

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